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Kaiser-Wilhelm Stift Seniorenzentrum


Mitten in Kiel, zwischen dem Kieler Wilhelmsplatz und dem Schrevenpark, befindet sich das geschichtsträchtige Seniorenzentrum „Kaiser Wilhelm I. Stift“.

Das 1890 von der Gesellschaft freiwilliger Armenfreunde erbaute Kaiser Wilhelm I. Stift blickt auf eine langjährige Geschichte zurück. Seit über 200 Jahren verfolgt die Gesellschaft (heute in der Rechtsform einer Stiftung) ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Ein ehrenamtlich engagierter Stiftungsrat, der sich seit Gründung aus Repräsentanten aus Wirtschaft, Kultur und Medizin zusammensetzt, und viele weitere Helfer unterstützen die Ziele der gemeinnützigen Stiftung.

Rund um eine alte Buche, unter deren Ästen die Bewohner des Stiftes im Frühling und im Sommer gerne verweilen, können Sie mitten in Kiel, im gepflegten Garten Ruhe und Sonne genießen. In nur wenigen Gehminuten erreichen Sie die Wander- und Spazierweg des beliebten Schrevenparks oder den Kieler Wochenmarkt.

Lieben Sie Großstadtflair? In ca. 5 Minuten erreichen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Innenstadt, das Opernhaus, Ärzte oder Apotheken. Eine Bushaltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Neben dem Wohnen mit Service in komfortablen Zwei- und Dreizimmerwohnungen in den Servicewohnungen der angrenzenden Wohnhäuser besteht auch die Möglichkeit in Appartements im Wohnbereich des Kaiser Wilhelm I. Stifts abgestimmt zu leben. Im stationären Bereich des Kaiser Wilhelm I. Stifts werden Menschen betreut, die hier ein Zuhause zum Wohlfühlen mit viel Geborgenheit, vertrauten Mitarbeitern und eine außergewöhnliche Atmosphäre finden. Dabei hat die Qualität der Pflege bei uns als gemeinnützige Stiftung einen hohen Stellenwert. Bei der letzten MDK-Begutachtung im Juni 2015 wurde diese wieder mit der Gesamtnote 1,0 bewertet.

Erfahrene, qualifizierte Mitarbeiter gestalten abwechslungsreich und unterhaltsam jeden neuen Tag mit einem täglich wechselnden umfangreichen Kultur- und Unterhaltungsprogramm. Konzerte, Vorträge, Spiele- und Kinonachmittage sowie regelmäßige Ausflüge in die nähere Umgebung ergänzen das Angebot. Sehr beliebt sind auch die saisonalen Feste und Feiern: Neben Osterfrühstück, Maifeier, Sommerfest, Punschabend, Weihnachtsfeier und vielem mehr, wird jedes Jahr im Herbst das beliebte Weinfest gefeiert. Ein fester Bestandteil im Kaiser Wilhelm I. Stift sind auch die gemeinsamen Spaziergänge über die „Kieler Woche“ oder im Winter über den „Kieler Weihnachtsmarkt“.

Vielfältige Serviceangebote erleichtern den Alltag: Unter der Leitung unseres Küchenchefs werden in der eigenen Küche täglich zwei Menüs zur Auswahl zubereitet. Beim Einkauf werden frische Lebensmittel aus der Region bevorzugt.
Auch in der eigenen Wäscherei und in der Reinigung setzen wir hohe Qualitätsanforderungen, um die individuellen Wünsche unserer Kunden zu erfüllen.

Demenzpflege Gerontopsychiatrie Kurzzeitpflege reservierbar
beschützter Demenzbereich Abhängigkeitssyndrom Garten
geschlossener Demenzbereich Sehbehinderung beschützter Garten
Wachkoma Trachealkanüle kleine Wohngruppen
Intensivpflege Niederflurbetten junge Pflege (unter 60 Jahre)
Palliativpflege Adipositas Haustiere n.A.
feste Beatmungsstation
Vollstationäre Pflege Betreutes Wohnen
Kurzzeitpflege Betreutes Wohnen im Altenheimverbund
Verhinderungspflege

Was die Pflege kostet

Bewohner/innen eines Pflegeheims zahlen monatlich ein im Heimvertrag festgeschriebenes Heimentgelt, das sich bei einer vollstationären Pflege aus verschiedenen Elementen zusammensetzt:

  1. Pflegekosten (Pflegeleistung, soziale Betreuung, medizinische Pflege)
  2. Unterkunft und Verpflegung (sogenannte Hotelkosten)
  3. Investitionskosten (Modernisierungsarbeiten oder Gebäudeunterhaltungskosten)
  4. Ausbildungsumlage (je nach Bundesland verschieden)
  5. Kosten für Zusatzleistungen (Komfortleistungen)

Zur Berechnung der monatlichen Kosten ist der jeweilige Tagessatz mit dem Faktor 30,42 (ø Tage/Monat) zu multiplizieren und anschließend der von der Pflegekasse zu erwartende Kostenanteil aufgrund des individuellen Pflegegrades von dieser Summe abzuziehen. So erhalten Sie den von Ihnen zu zahlenden monatlichen Eigenanteil. Dieser kann je nach Bundesland mehrere Tausend Euro betragen.

Die rein pflegebedingten Aufwendungen der Einrichtung werden, zusammen mit dem Zuschuss der Pflegeversicherung je nach Pflegegrad, durch den sog. einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) abgedeckt. Da dieser nicht an den Pflegegrad gekoppelt ist, müssen Sie keine Mehrkosten befürchten, sollte einmal mehr Pflege benötigt werden.

Zur Entlastung erhalten Pflegebedürftige in der vollstationären Pflege einen „Leistungszuschlag“ auf die pflegebedingten Kosten. Dieser hängt von der Aufenthaltsdauer im Pflegeheim ab und wird von der Pflegekasse an das Heim gezahlt. Je länger die Aufenthaltsdauer desto höher ist der Leistungszuschlag. Er wurde zum 1. Januar 2024 erhöht und beträgt nunmehr

  • 15 Prozent des EEE im ersten Jahr
  • 30 Prozent des EEE im zweiten Jahr
  • 50 Prozent des EEE im dritten Jahr
  • 75 Prozent des EEE ab dem vierten Jahr

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Am 1. Januar 2017 wurden die bisherigen 3 Pflegestufen auf 5 Pflegegrade umgestellt, die der individuellen Pflegebedürftigkeit besser gerecht werden. Sie ermöglichen es, Art und Schwere der jeweiligen Beeinträchtigungen zu erfassen und zwar unabhängig davon, ob diese körperlich, geistig oder psychisch bedingt sind. Die Einstufung wird vom medizinischen Dienst der Krankenkassen durch eine pflegefachliche Begutachtung vorgenommen und bestimmt den späteren Leistungsumfang in der Pflegeversicherung. Insgesamt werden 6 Lebensbereiche (sog. Module) analysiert, die mit unterschiedlicher Gewichtung in eine Gesamtbewertung einfließen. Die Pflegegrade richten sich dann nach dem ermittelten Gesamtpunktwert und sind Ausdruck der noch vorhandenen Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen.

Leistungen der Pflegekasse für die pflegerische Versorgung

Wird ein pflegebedürftiger Mensch in einem Pflegeheim oder in einer speziellen stationären Einrichtung betreut, zahlt die Pflegeversicherung:

Pflegegrad Leistungsbetrag vollstationär  
Pflegegrad 1 125 € Geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit
Pflegegrad 2 770 € Erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit
Pflegegrad 3 1.262 € Schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit
Pflegegrad 4 1.775 € Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit
Pflegegrad 5 2.005 € Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

In den meisten Fällen übersteigen die tatsächlichen monatlichen Pflegekosten jedoch die Leistungen der Pflegekasse, sodass ein Eigenanteil selbst finanziert werden muss. Er beinhaltet auch die Kosten für Unterkunft; Verpflegung und die Investitionskosten des Heims und ist je nach Einrichtung und Bundesland unterschiedlich hoch.

Durch das neue II. Pflegestärkungsgesetz steigt der Eigenanteil in der vollstationären Pflege nicht mehr automatisch, wenn der Pflegebedürftige in einen höheren Pflegegrad eingestuft wird. Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist ein fester Betrag, der in den Pflegegraden 2-5 zu zahlen ist. Er ergibt sich dadurch, dass die Leistungen der Pflegekasse in den jeweiligen Pflegegraden steigen und somit die höheren Pflegekosten ausgleichen.

Sie haben Fragen? Unser Beratungsteam hilft Ihnen kostenfrei und unverbindlich unter der Telefonnummer: 0800 800 666 0

  •   Kaiser-Wilhelm Stift Seniorenzentrum
  • Anschrift Stiftstr. 4-10
  •   24103 Kiel

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Rabea Petry

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Petra Scheer

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